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Montag, 17. Juni 2013

Chèré Couloir - Mont Blanc du Tacul

Endlich wieder mal Chamonix! Nachdem der ganze Prüfungstress usw. vorbei war, wollten wir uns endlich wieder mal in Chamonix austoben. Das Wetter war gut gemolden, ausser ein bisschen Wind...
Am Samstag kletterten wir das Serac- Couloir am Triangle de Mont Blanc du Tacul. Dabei konnten wir gerade noch einen Blick in das Chèré Couloir werfen, welches regelrecht belagert wurde. Nach unserer  "Aklimatisationstour" verzogen wir uns schnell in unser Zelt zurück, wir hatten beide recht mit der Höhe zu kämpfen und das "bisschen" Wind entpuppte sich dann doch noch als ziemlich stark...

Jan im Serac - Couloir

Zeltplatz 

Am Sonntag machten wir uns früh auf, um nicht die hintersten in der langen Schlange im Chérè - Couloir zu sein. Vor uns war noch eine Italienische Seilschaft, welche es scheinbar nicht so dringend hatte, so konnten wir uns viel Zeit nehmen um die schöne Aussicht zu geniessen.

Sonnenaufgang 

Sevi im Chérè - Couloir

Nachdem das Couloir schon viel zu früh fertig war, stiegen wir noch weiter auf den Gipfel des Mont Blanc du Tacul. Nach 4,5 Stunden konnten wir die super Kulisse mit all den bekannten Bergen, Mont Blanc, Courtes, Grand Capucin usw. geniessen. 

Gipfel, Mont Blanc im Hintergrund (Plus Heiligenschein)

Weiss- Grün Kontrast im Abstieg...

Beim Zelt angekommen machten wir ein kleines Schläfchen, da uns noch der mühsame Aufstieg auf die Aiguille du Midi mit dem ganzen Biwakszeug bevorstand, vor dem es uns schon auf dem Gipfel graute... Doch auch das schafften wir noch, und so waren wir um 14:00 Uhr schon wieder in Chamonix, wo es Cola und Pizza gab. 

Für kommende Aspiranten hat es hier noch einen kleinen Eindruck was für Gefahren auf einem in diesem Couloir warten: http://www.youtube.com/watch?v=jR-7ESfY4r0
Aber aus verlässlicher Quelle wissen wir, das die beiden Alpinisten doch auch noch immer unter uns weilen;) 











Samstag, 25. Mai 2013

Ceüse

An Auffahrt waren wir mit der JO Baselland in Ceüse. Erstaunlicherweise war der Campingplatz ziemlich leer bei unserer Ankunft und auch an den folgenden Tagen hielt es sich in Grenzen. Wir konnten vier Tage durchklettern, obwohl es vor allem am Freitag ziemlich fest geregnet hat. Dabei verbrachten ein paar Personen eine feucht-fröhliche Nacht im Zelt... 
Dies war evtl. eine der bestbesuchten JO-Touren in diesem noch jungen Jahr...














Sonntag, 14. April 2013

Kleines Jura- Update

Nachdem wir in letzter Zeit oft in der Tüfleten unterwegs waren, machten wir uns diese Wochenende endlich wieder mal in ein anderes Gebiet auf. Am Samstag waren wir an der Redelsfluh bei Röschenz. Das kleine aber feine Gebiet lockt vorallem wegen der Route "Incoitus Mista" so kam es auch, das wir am Sonntag auf alte bekannte in diesem vergessenen Gebiet trafen. Noch etwas für zukünftige Aspiranten der Route: Es empfiehlt sich ein neues Blättli und eine neue Mutter mitzunehmen, das alte machte Gestern zusammen mit Benj einen Abflug. Zum Glück passierte nichts dabei.

Am Sonntag machten wir eine schöne Sonntagsausfahrt nach Soyhières. Leider lud das Klettergebiet mehr zum Canyoning machen ein, als zum Klettern. So fuhren wir wieder zurück in den heimischen Jura und verbrachten den Tag im Pelzli (Szenentreff im Pelzli?).

Bärni

Redelsfluh

Benj W.




Simon F.



Jonas


Christoph im Pelzli

Pelzli















Freitag, 8. März 2013

Skitour Galenstock

Etwas später als geplant kommt doch noch der Eintrag von unserer Skitour auf den Galenstock. Wir (Sämi und Sevi) fuhren kurz vor 5 Uhr morgens in Bubendorf ab. Unser Ziel war es, den Galenstock in einem Tag von Realp aus zu machen.  Ganz ohne war dieses Projekt nicht, es waren immerhin etwas mehr als 2100 Höhenmeter. Bei super Wetter starteten wir etwa um 7 Uhr in Realp. Schon bald wurde uns ziemlich warm, war es am Anfang auch ziemlich mühsam auf dem gefroreren Sulz zu laufen.

Ziel in Sichtweite


Spätestens als wir bei der Albert- Heim Hütte vorbei kamen, wurde es richtig Frühlinghaft- warm. Dort trafen wir dann auf die Skitourengänger aus der Hütte, welche noch etwas frischer waren als wir.

Galenstock, die Aufstiegspur ist schon etwas bevölkert...

Der Gletscher war noch schön eingeschneit, sodass wir heute das Seil für nichts mittrugen auch am Gipfel brauchten wir es nicht. Auf dem Gletscher wurden wir noch von einem Skitourenwettkämpfer überholt, welcher wahrscheinlich etwa die unsere Zeit um die Hälfte unterbot...
Vor dem Gipfel zogen wir dann die Skis aus und konnten direkt durch das Schneecouloir auf den Grat klettern, ohne in die mühsamen Felsen auszuweichen. Kurz vor dem Gipfel zogen wir dann doch noch die Steigeisen an.
Sämi auf dem Grat Richtung Gipfel

Auf dem Gipfel konnten wir bei angenehmen Wetter und wenig Volk das schöne Wetter geniessen und hatten eine super Fernsicht in jede Ecke der Schweiz.
Blick Richtung Goms, mit Matterhorn, Weisshorn, Dent Blanche usw. bis zum Mont Blanc

Blick Richtung Berner Alpen mit Finsteraarhorn, Aletschhorn, Schreck- und Lauteraarhorn usw.



Samstag, 2. März 2013

Blue Magic

Am Donnerstag kletterten wir (Simon der Deutsche und Sevi) endlich mal die Route "Blue Magic". Bei letztem mal als Sevi zum Staubbach hoch liefen, starteten 7 Seilschaften (!) nacheinander in diese Route, das zeigt wie beliebt dieser Klassiker ist. Am Donnerstag waren wir jedoch den ganzen Tag die einzige Seilschaft, welche sich in dieser Route vergnügte.

Blue Magic, der markante Eisfall

Die ersten beiden Längen konnten wir gemütlich zusammenhängen, diese war auch super ausgehackt, sodass kein grosser Schlageinsatz gefragt war.

Simon in der 1. Länge

Die dritte Länge entpuppte sich dann als rechte Knacknuss, das Eis war nicht mehr so der Hammer, zum klettern waren die paar Zentimeter noch akzeptabel, doch dahinter war es meist hohl, sodass nicht so viele zuverlässige Sicherungen angebracht werden konnten.

Sevi in der  3.Länge


Die nächsten beiden Längen waren dann wieder besser zum klettern und absichern, Simon hängte diese beide wieder aneinander, sodass es eine lange, tolle Eislänge daraus gab.

Simon klettert in der 4.Länge

Zum Schluss kam noch eine kurze, einfache Schlusslänge, danach seilten wir an einem umgefallenen Baum ab, welcher jedoch sehr komische Geräusche vor sich gab, sodass wir schnell an einen bohrten, zuverlässigen Stand gingen, und von dort rasch in 3. abseilen wieder am Einstieg standen.

Simon am Ausstieg

Endlich konnten wir beide diesen Klassiker bei besten Verhältnissen und ohne Stress und andere Leute klettern. Wer weiss, evtl. war dies schon das Ende einer gelungenen Eissaison in Kandersteg...





Montag, 18. Februar 2013

Lochroute/Pizzo Lucendro

Am Samstag machten wir (Dominik Oswald und Sevi) uns wieder mal auf nach Kandersteg. Trotz der frühen Aufbruch waren wir nicht die einzigen, die das super Wetter nutzten wollten. So stapften schon 6 italienische Seilschaften Richtung Blue Magic und kletterten diese auch Kletterer an Kletterer.... Per Zufall trafen wir auf Jonas und Christoph, welche in der Route "Bück dich" unterwegs waren. Top motiviert stachen wir auch in diese Route. Doch nach einem Abgang von Dominik hatten wir die Hosen voll und kletterten die Route "Lochroute", welche sehr Chamonix-ähnliche Verhältnisse hatte.
Dominik kurz vor dem Abgang

Chamonix in Kandersteg...

Dominik startet durch

Der namensgebende Durchschlupf

Am Sonntag packten wir, Simon (der Schweizer) und Sevi, die Ski und fuhren Richtung Realp. Zuerst liefen wir das nicht enden wollende Tal Richtung Rotondohütte nach hinten. Von dort liefen wir auf den Pizzo Lucendro.
Simon im Aufstieg

Der Gipfel in Sicht...

Auf dem Gipfel des Lucendro

Nach dem Gipfel fuhren wir hinunter zurück in den Sattel. Dort fuhren wir aber nicht die völlig verfahrene Aufstiegspur hinunter, sondern stiegen nochmals über den nächsten kurzen "Gupf" Richtung Stegenhorn. Dort warteten jungfräuliche, unverspurte Hänge auf uns.

...

Sevi am "schräden"