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Donnerstag, 16. Januar 2014

Chamonix

Letzte Woche machten Andy und Ich (Sevi) uns auf nach Chamonix. Leider waren die Voraussetzungen nicht perfekt, viel Schnee und etwas unsicheres Wetter plagten uns. Doch drei Tage waren gut gemolden, so ab ins Argentiere Bassin! Am Dienstag kletterten wir das Frendo-Ravanel Couloir, ziemlich nahe bei der Grand Montets Gondelbahn. Die Kletterei war mehr ein Gewühle im Schnee mit ab und zu ein paar längen Eisklettern.








Am Abend fuhren wir mit den Skis zur Argentiere Hütte. Mit den schweren Rucksäcken zog sich das ganze noch etwas dahin....

Am nächsten Tag unternahmen wir eine Skitour auf den Col du Tour. Bei herrlichem Wetter waren wir nicht ganz alleine unterwegs.





 Am Abend mussten wir irgendwie unsere nassen Kleider und Handschuhe und Schuhe trocken kriegen, doch zum Glück hat es in den äussert gemütlichen Winterräumen in Frankreich immer einen Ofen zum anfeuern....

Am Donnerstag kletterten wir noch ein Couloir am Mont Dolent, zuhinterst im Argentiere Bassin. Das Couloir entpuppte sich als wahre Perle, lang, kein Gewühle und vorallem Eis!













Dienstag, 19. November 2013

Frankreich Trip

Endlich kamen die langersehnten Ferien! Wir (Janis und Sevi) machten uns am Freitag auf, Richtung Frankreich. Nach 8 std. Autofahrt kamen wir in Chateauvert an. Dort kletterten wir zwei Tage, bevor wir weiter reisten nach Les Calanques. Nachdem wir zwei Tage leger am Meer kletterten, fuhren wir weiter nach Verdon, wo wir am Freitag im Schnee erwachten. Also weiter nach Chamonix, wo wir leider feststellen mussten, dass alle Bahnen geschlossen hatten. Doch zum Glück hatte es in der Nähe ein Drytool Gebiet (Le Zoo) wo wir uns noch den Rest geben konnten. Aber anstatt viel zu schreiben lassen wir lieber die Bilder für sich sprechen....

Janis in Chateauvert

Grand Mure (Chauteauvert)

Hotel


Grand Mure (Chateauvert)

Les Calanques

Les Calanques

Calanques


Calanques


Calanques


Calanques

Sonnenuntergang Calanques

Calanques


Verdon

Verdon

Mittwoch, 11. September 2013

Rätikon-Intifada

vor zwei Wochen kletterten wir (Janis und Sevi) die Route Intifada im Rätikon.

Nach einem Kaltstart auf der Platte folgte anhaltende, steile Kletterei an perfektem Tropflochfels.




Leider konnten wir die Route nicht bis zum Schluss klettern, da eine Länge pflotschnass war. Die Absicherung ist ziemlich durchdacht gebohrt. Auf der Platte hat es immer an den schwierigsten Stellen ein Bohrhacken und im steilen sind die Längen gut abgesichert. 




Klein Bielenhorn-Sacremotion

Wegen des unsicheren Wetters waren wir (Jan und Sevi) am Samstag früh Richtung Innerschweiz unterwegs. Unser Plan war es, an der Teufeltalwand in Andermatt zu klettern. Bei unserer Ankunft regnete es aber immer noch in Andermatt, so fuhren wir weiter Richtung Furka. Just zusammen mit den letzten Tropfen kamen wir auf dem Parkplatz an. Nach einem gemütlichen Schläflein auf dem Parkplatz machten wir uns auf Richtung klein Bielenhorn.


Klein Bielenhorn

Wir kletterten die Route "Sacremotion", ein Remyklassiker aus den frühen Jahren. Die Kletterei spielt sich an guten Rissen und Schuppen ab. Die Bewertung kam uns recht soft rein, auch die Absicherung war mehr als perfekt. Trotzdem lassen sich die Risse auch perfekt selber absichern.


Glücklicherweise wurden wir erst wieder beim Abseilen nass, wieder am Boden machte das Wetter 
jedoch wieder auf. 



Nach einer guten Pizza in Andermatt machten wir uns auf zur Heimreise.



Sonntag, 18. August 2013

Conquest- Standplatzsanierung

Am Donnerstag klettern Jonas und Ich (Sevi) die Route "Conquest". Dabei bohrten wir alle Standplätze neu, da die alten schon ziemlich in die Jahre gekommen waren. Bis auf den letzten Stand sind jetzt alle neu, zusätzlich bohrten wir auch denn Abseilstand nach der der dritten Länge, sodass nun nicht mehr an dem schäbigem Block abgeseilt werden muss.

Die neuen Standplätze

Die alten Standplätze








Jonas bei der Arbeit

Wendenstöcke-Patent Ochsner

Nach unserem JO-Lager fuhren Janis und Ich (Sevi) noch einen Tag in die Wendenstöcke, um die Route "Patent Ochsner" zu klettern. Schon bei der Ankunft waren die Temperaturen ziemlich kühl und es änderte sich auch nicht am nächsten Tag. Als wir am Morgen uns aus unseren warmen Schlafsäcken gekämpft hatten, stiegen wir im berüchtigten "Wändenäbel" auf.

Die Patent Ochsner ist gut abgesichert, Friends und Keile brauchten wir nie. Die erste Länge ist noch etwas plattig, danach wird es aber steil und geil. Der berühmte Nebel verfolgte uns schon ab der ersten Seillänge, wir kletterten den ganzen Tag in der Primaloft- Jacke...

Italiener in "Sternschnuppe"

Suche Janis...

... ein paar Minuten später

Sevi in der 7. Länge

und wieder im Nebel beim Abseilen



Donnerstag, 25. Juli 2013

Hochtouren Wallis

Am Samstag reisten Wir (Jan und Sevi) nach Saas Fee. Dort fuhren wir gemütlich mit der Bahn auf Allalin. Auf der Piste und der Autobahn- Spur liefen wir über den Alphubel ins Mischabelbiwak. Dieses gemütliche Biwak teilten wir uns mit zwei jungen Schweizer und vier Italiener. Alle zusammen hatten wir vor auf das Täschhorn zu steigen und dann weiter zum Dom zu klettern, doch wegen des vielen Schnees waren wir alle etwas stotzig ob das klappen würde....
Am nächsten Morgen starteten wir um 4:00 Uhr und kletterten zügig auf das Täschhorn. Auf dem Gipfel angekommen mussten wir die Überschreitung zum Dom leider abbrechen, da auf dem Verbindungsgrat sehr viel Schnee lag und Jan auch etwas mit der Höhe zu kämpfen hatte...

Unsere zwei Kollegen unterwegs am Täschhorn


Jan etwas zerstört

Der Abstieg nach Rand ging wieder mal ordentlich in die Beine, die 3000 Höhenmeter spürten wir am nächsten Tag recht in den Beinen...

Abstieg vom Täschhorn

Nach einer erholsamen Nacht in Gassenried liefen wir auf dem schönsten Hüttenweg in die Bordierhütte.

Nach einer kurzen Nacht und mehreren harten Mühlespiel-Demütigungen, starteten wir um 2:45 Uhr Richtung Nadelgrat. Vor uns lief ein Bergführer mit seinem Sohn zügig voran, es schien fast so als fühlten sie sich verfolgt... Exakt zum Sonnenaufgang standen wir auf dem ersten Gipfel, dem Dirruhorn. Wir kletterten durch das Dirrujoch, welches ausgetreten wie eine Treppe war.

Sonnenaufgang am Dirruhorn

Monduntergang Weisshorn

Nadelgrat 

Der heillige Jan


Nach einer kurzen Pause ging es weiter Richtung Hohbärghorn. Dank des Schnees konnten wir alles in Steigeisen kletterten und kamen zügig voran. Nach ca. 40 Minuten standen wir auf dem Gipfel des Hohbärghorn.

 Von dort ging es weiter auf das Stecknadelhorn, wo wir wieder eine kleine Pause einlegten.

Unterwegs Richtung Stecknadelhorn



Gipfel Stecknadelhorn

Nachdem wir etwas gegessen hatten, machten wir uns auf, zum letzten Gipfel, dem Nadelhorn. Exakt nach 6 Stunden standen wir um 8:40 Uhr auf dem Gipfel. Danach stiegen wir zur Mischabelhütte ab. Danach stand noch ein schweisstreibender Abstieg nach Saas Fee bevor, über den kriminellsten Hüttenstustieg ever. Wir fragten uns, wie man mit einem kleinen Hündchen oder Sandalen in diese Hütte kommt....